Rassemerkmale - Deutsche Riesen

Herkunft und Abstammung

Die heutigen Deutschen Riesen stammen ursprünglich aus Belgien. Sie stammen aus der Gegend um Gent in Flandern, deshalb der Name Flandrische Riesen. Riesenkaninchen gibt es in Flandern seit 1825. 1893 wurde der Flandrische Riese in Belgisches Riesenkaninchen umbenannt. Die ersten Tiere gelangten  1890 nach Deutschland und hatten ein Gewicht von 4-6 kg und eine Länge von 58 bis 60 cm.

 

Gewicht Körperform und Stellung

Das Mindestgewicht beträgt 5,5 kg Normalgewicht über 7 kg Maximalgewicht 11,5 kg. Die Körperlänge muss bei Normalgewicht 72 cm und mehr betragen.

Für die Körperform fordert der Standard bei dem Deutschen Riesen,  das diese einen großen gestreckten Körper zeigen sollten, aber auch einen breiten und tiefen Rumpf und einen starken Körperbau haben. Der Rumpf sollte bei guter Breite stark bemuskelt sein. Hinterläufe sind kräftig, breit und parallel zueinander gestellt sein. Ebenfalls breit gestellt sind die sehr kräftigen, mittellangen und geraden Vorderläufe. Sie geben den Tieren eine gute mittelhohe Stellung . Die übertriebene Stellung der Hasenkaninchen ist bei den Riesen aber nicht erwünscht.

 

Kopf und Ohren

Der Kopf soll groß sein, mit breiten starken und vollen Backen sowie mit einem gut entwickelten Ober und Unterkiefer versehen sein.

Auch die Ohren sollten in  der Länge und in der Beschaffenheit zu den Riesen passen. In der Länge passen sie, wenn gut ein Viertel der Länge des Tieres ausmachen. Für einen Riesen von 72cm, ist also eine Ohrenlänge von 19 cm angemessen. Bei guten und sehr großen Riesen überschreitet sie oft sogar deutlich die 20 cm Grenze

 

Das Fell

Heute wird ein 4 cm langes und unterwollreiches  Fell verlangt. Das Fell hat die natürliche Aufgabe seinen Träger zu schützen. Die sehr feine Unterwolle sorgt für den Temperaturausgleich, die etwas längeren, härteren und doch elastischen und mit einer verdickten glasartigen Spitze versehenen Grannen die zu den Unterwollhaaren etwa im Verhältnis 1:200 stehen decken die Unterwolle ab und bewahren sie und das Tier vor Nässe, Schmutz und leichtere Verletzungen. Bei der Bewertung des Fells wir nach folgenden Merkmalen geschaut: “Nach dem Unterwollreichtum, der Verteilung des Grannenhaares und der Zustand des Fells“, sind für ein Ausstellungstier wichtig.

 

Farbschläge

Eisengrau, Dunkelgrau, Wildgrau, Hasengrau, Hasenfarbig und andere Riesenfarben. Zum Beispiel Weiss, Schwarz, Blaugrau, Blau Chinchilla farbig und Gelb.